Weil der Brunnen am Kleinraminger Friedhof kein Wasser mehr liefert, befüllte die FF Kleinraming einen 1.000-Liter-Wasserbehälter. Der niedrige Grundwasserspiegel des Ramingbachs stellt zugleich ein ernstes Problem für die Löschwasserversorgung dar.
Die anhaltende Trockenheit macht sich inzwischen auch am Friedhof in Kleinraming deutlich bemerkbar. Der dortige Brunnen wird vom Grundwasser des Ramingbachs gespeist und liefert aufgrund des niedrigen Grundwasserspiegels derzeit kein Wasser mehr.
Die FF Kleinraming rückte daher mit dem Rüstlöschfahrzeug aus und befüllte einen 1.000-Liter-Wasserbehälter, um die Wasserversorgung am Friedhof vorübergehend sicherzustellen. Der rund einstündige Einsatz konnte von einem Feuerwehrmitglied mit dem RLF durchgeführt werden.
Was auf den ersten Blick wie eine kleine Hilfeleistung wirkt, weist jedoch auf eine deutlich größere Herausforderung hin: Der Ramingbach ist im Einsatzgebiet der FF Kleinraming an rund 20 vorbereiteten Pumpenstandorten als unerschöpfliche Löschwasserentnahmestelle vorgesehen. Viele dieser Entnahmestellen können aufgrund des niedrigen Wasserstands derzeit nicht genutzt werden. Nach aktueller Einschätzung ist auch in den kommenden Wochen mit keiner wesentlichen Entspannung zu rechnen.
Die eingeschränkte Verfügbarkeit dieser Löschwasserentnahmestellen beeinträchtigt die Löschwasserversorgung im Einsatzfall erheblich und stellt aktuell ein ernstes Sicherheitsrisiko dar. Bei Bränden mit größerem Löschwasserbedarf muss daher frühzeitig eine erweiterte Alarmierung zusätzlicher Tanklöschfahrzeuge erfolgen.