Beginn des Ausbildungsjahres 2019

Nachdem unsere jährlichen Veranstaltungen im Frühjahr 2019  wie unser Feuerwehrball und unsere Vollversammlung erfolgreich über die Bühne gingen, startete mit der ersten Winterschulung am 8. Februar auch schon das heurige Ausbildungsjahr.

Bei der ersten von den zwei Winterschulungen standen unsere Geschäftsordung der Feuerwehr, die Umstellung auf Digitalfunk und ein kurzer Überblick zum Stand Feuerwehrhaus-Neu auf dem Programm. Aber warum braucht eine Feuerwehr eigentlich eine Geschäftsordung? Prinzipiell ist die Organisation Feuerwehr über das OÖ Landesfeuerwehrgesetz sowie der Dienstverordnung geregelt. Eine Geschäftsordnung kann aber individuell für jede Feuerwehr gemacht werden, im Rahmen des Gesetzes natürlich. In unserer Geschäftsordnung werden zum Beispiel die Tätigkeiten der Kommandomitglieder festgelegt, das Eintrittsalter von Jugendlichen in die Jugendfeuerwehr, dass z.B. seit diesem Jahr in unserer Feuerwehr von 10 auf 8 Jahre heruntergesetzt wurde und vieles mehr. Unsere Geschäftsordung ist auch auf unserer Homepage unter "Downloads" zum Download verfügbar, sollte Sie mehr Interesse daran haben.

Da die Ausrollung des Digitalfunkes in Steyr-Land schon abgeschlossen wurde, wird es jetzt umso wichtiger, dass jedes Mitglied unserer Feuerwehr die Grundbedienung der neuen Digitalfunkgeräte beherrscht. Zusätzlich gab es auch noch einen Überblick über die Unterschiede zwischen dem alten Analogfunk und dem neuen Digitalfunk.

Unser ehemaliger Kommandant Alfred Arthofer gab uns dann noch einen kurzen Überblick zum Stand des Projektes Feuerwehrhaus-Neu, dass momentan in den Verhandlungen mit den Unternehmen für das Bauprojekt steckt.

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Vollversammlung 2019

Anlässlich unserer Vollversammlung , welche am 1. Februar im Gasthaus Froschauer stattfand, wurde auf ein sehr bewegtes Jahr 2018 zurückgeblickt ...

Dankend hob unser Kommandant Jürgen Schwödiauer besonders die insgesamt 19.500 Stunden der derzeit 117 Kameradinnen und Kameraden hervor, die sie im abgelaufenen Jahr freiwillig für den Dienst in der Feuerwehr leisteten.

So viele Einsätze wie nie zuvor.
Das Jahr 2018 bescherte unserer Wehr mit 147 Einsätzen – so viele wie nie zuvor. Der Extrem- Sommer des letzten Jahres brachte zahlreiche Wespennesteinsätze, Wassertransporte sowie einen nicht zu unterschätzenden Waldbrand mit sich. Mit 34 Ausrückungen im Zusammenhang mit Technischen (Verkehrsunfällen usw.) Einsätzen und 106 Wassertransporten sowie sieben Bränden haben aber auch diese Einsatzarten bisher nicht gesehene Dimensionen angenommen.

Was die Zahlen nicht zeigen ist, dass es unzählige Familien gegeben hat die morgens nicht mit der komplett normalen Routine auf des WC gehen konnten und sich eine Dusche gut überlegen mussten. Unvorstellbar für jemanden der nicht betroffen war, der an der Ortswasserleitung hängt und es vielleicht schon als Einschränkung empfindet, dass er genau heute seinen Pool nicht einlassen kann, obwohl es ihm gerade heute so reinpassen würde.

Viele Monate haben unsere Kameraden einigen Familien mit 107 Einsätzen den ganzen Sommer über mit Wassertransporten geholfen, sie waren täglich im Einsatz es waren durchschnittlich 4 Mann jeden Tag auch Samstag und Sonntag damit beschäftigt diesen Menschen zu helfen.

Zahlreiche Ausbildungen
Das sich bei uns viel Bewegt zeigen die 352 Veranstaltungen und 486 Tätigkeiten, somit ist eigentlich jeden Tag Betrieb im Feuerwehrhaus. Für Übungen und Weiterbildung an Fahrzeugen, Geräten und Einsatztakti-ken sowie Schulungen in der Theorie und Lehrgänge wurden 1780 Std. aufgebracht.

Die 4 Aktiv Bewerbsgruppen investierten in Leistungsbewerbe und Bewerbsübungen 4425 Stunden. Für den laufenden Betrieb im Feuerwehrhaus sowie Veranstaltungen und Organisation von Festen als auch die Abhaltung von Sitzungen und Besprechenden nehmen sehr viel Zeit in Anspruch und daher wurden in diesen Bereichen 10380 Stunden geleistet.

Erfolgreiche Jugendarbeit.

Alleine die Jugend leistete mit Ihren Betreuern rund 1385 Stunden für Ausbildung und Bewerb, dabei werden Sie bestens auf die Kameradschaft und den Aktivstand unserer Feuerwehr vorbereitet.

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2019-01-12 Katastropheneinsatz am Hengstpass

Von massivem Schneemengen ist bei uns nicht viel zu sehen, ganz anders die Situation nicht weit entfernt im Bezirk Kirchdorf in der Gemeinde Rosenau am Hengstpass. Hier stapelt sich der Schnee meterhoch auf den Dächern. Die lokalen Einsatzkräfte sind seit über einer Woche täglich im Kampf mit den Schneemassen und schon am Ende ihrer Kräfte, weshalb heute der F-KAT Zug (Feuer und Katastrophenzug) des Bezirk Steyr Land mit 14 Fahrzeugen und Mannschaft zum Hengstpass ausrückte.

Den Assistenzeinsatz unterstützten wir in gewohnter Ramiger Manier, nachdem die Anfrage HBI Schwödiauer erreichte, ob wir kurzfristig Mannschaft und Material abstellen können, kontaktierte er die Kollegen aus Ebersegg und gemeinsam gestalteten wir diesen Ramiger Power Express. Das Kleinlöschfahrzeug wurde von allem unnützen Ballast für diesen Einsatz freigemacht. Tragkraftspritze, Schläuche und wasserführende Armaturen mussten für Schaufeln, Leinen, trockenes Zusatzgewand und Tee Platz machen. Mit dieser Gerätschaft und einer Mannschaft von Männern  unserer Wehr und der FF Ebersegg schlossen wir uns dem F-KAT Zug an um in Rosenau das Dach der Firma RoHol von den Schneemassen zu befreien und es vor dem Einsturz zu bewahren. Am Einsatzort waren wir mit über 100 anderen Kräften der Polizei, des Bundesheer und der Höhenrettertruppen von Steyr-Stadt/Land rund 15 Stunden im Einsatz.

Wir waren ein  bunter Haufen am Dach, was die Einsatzbekleidung betroffen hat, das Ziel war aber eins und die Koordination des gemeinsamen Schaufelns durch die Feuerwehr hat prima geklappt, egal ob Polizeischüler, Heeresoffizier oder kommandierender Feuerwehrmann, wir waren alle gleich und es hat auch trotz der Anstrengung Spaß gemacht, die Mitbürger der Gemeinde Rosenau haben uns toll verpflegt, in der Pause stand Essen und auch Mehlspeise für alle Einsatzkräfte bereit.

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Funkübung mit Digitalfunkgeräten

Diesen Freitag fand die dritte und somit letzte Gemeindefunkübung dieses Jahres bei den Kameraden der FF St. Ulrich statt. Es stand jedoch dieses mal nicht das Funken an sich im Fordergrund, sondern viel mehr die neuen Digitalfunkgeräte, welche diese Woche eingetroffen sind. Daher wurde der Abend genutzt, um sich mit den neuen Geräten vertraut zu machen und diese genau unter die Lumpe zu nehmen. Das nötige Know-how und die Handhabung wurden durch HAW Streitner, BI Bramberger und HBI Schwödiauer weitergegeben.

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