2019-01-12 Katastropheneinsatz am Hengstpass

Von massivem Schneemengen ist bei uns nicht viel zu sehen, ganz anders die Situation nicht weit entfernt im Bezirk Kirchdorf in der Gemeinde Rosenau am Hengstpass. Hier stapelt sich der Schnee meterhoch auf den Dächern. Die lokalen Einsatzkräfte sind seit über einer Woche täglich im Kampf mit den Schneemassen und schon am Ende ihrer Kräfte, weshalb heute der F-KAT Zug (Feuer und Katastrophenzug) des Bezirk Steyr Land mit 14 Fahrzeugen und Mannschaft zum Hengstpass ausrückte.

Den Assistenzeinsatz unterstützten wir in gewohnter Ramiger Manier, nachdem die Anfrage HBI Schwödiauer erreichte, ob wir kurzfristig Mannschaft und Material abstellen können, kontaktierte er die Kollegen aus Ebersegg und gemeinsam gestalteten wir diesen Ramiger Power Express. Das Kleinlöschfahrzeug wurde von allem unnützen Ballast für diesen Einsatz freigemacht. Tragkraftspritze, Schläuche und wasserführende Armaturen mussten für Schaufeln, Leinen, trockenes Zusatzgewand und Tee Platz machen. Mit dieser Gerätschaft und einer Mannschaft von Männern  unserer Wehr und der FF Ebersegg schlossen wir uns dem F-KAT Zug an um in Rosenau das Dach der Firma RoHol von den Schneemassen zu befreien und es vor dem Einsturz zu bewahren. Am Einsatzort waren wir mit über 100 anderen Kräften der Polizei, des Bundesheer und der Höhenrettertruppen von Steyr-Stadt/Land rund 15 Stunden im Einsatz.

Wir waren ein  bunter Haufen am Dach, was die Einsatzbekleidung betroffen hat, das Ziel war aber eins und die Koordination des gemeinsamen Schaufelns durch die Feuerwehr hat prima geklappt, egal ob Polizeischüler, Heeresoffizier oder kommandierender Feuerwehrmann, wir waren alle gleich und es hat auch trotz der Anstrengung Spaß gemacht, die Mitbürger der Gemeinde Rosenau haben uns toll verpflegt, in der Pause stand Essen und auch Mehlspeise für alle Einsatzkräfte bereit.

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Tierrettung am 25. Oktober

Am Nachmittag wurden wir zu einer Rettung eines Kalb gerufen welches aus unbekannter Ursache freilaufend in eine Güllegrube gefallen ist. Die Landwirtin  hat darauf hin den Feuerwehr Notruf alarmiert und wir rückten mit 3 Fahrzeugen unverzüglich zum Unfallort aus. Bei der Ankunft war sofort klar das wir keine Zeit verlieren durften weil das Tier aufgrund des Füllstand der Grube nur schwimmend überleben kann. Für das Abpumpen fehlte das notwendige Gerät und die Zeit, weshalb wir uns für eine rasche Rettung mithilfe eines Holzkran entschieden. Gleich zu Einsatzbeginn wurde vom Einsatzleiter die Tierärztin verständigt und auch die FF Sierning mit dem zuständigen Lastwagen und einer Tierrettungsvorrichtung wurde über die Notrufzentrale angefordert. In der Zwischenzeit konnten wir die Güllegrube die voller Klärgase gefüllt war mithilfe des Hochdrucklüfters mit Frischluft versorgen. Auf die Hebevorrichtung konnte jedoch nicht länger gewartet werden, weshalb wir eine Rettung mit Bandschlingen vornahmen.  Die Fixierung des Tier in der Gülle war überaus anspruchsvoll und wir zogen dazu unseren Feuerwehrtaucher Infanger Hermann mit dem Trockenanzug zur Hilfe, weil es notwendig war die Fixierung unterhalb des Tier anzubringen. Mit Hilfe von erfahrenen Landwirten in unseren Reihen und dementsprechendem Gerät gelang es in kurzer Zeit das Tier lebend aus der Grube zu befreien. Völlig erschöpft aber wohlauf konnten wir das Tier seinem Besitzer übergeben und die Unfallstelle absichern. Nach dem gelungen Einsatz sind wir jetzt mit umfangreichen Reinigungsarbeiten sämtlichen Geräts beschäftigt und auch die Einsatzkleidung muss gründlich gereinigt werden.

Ein nicht alltäglicher Einsatz der mit vereinten Kräften tadellos geklappt hat.

Die FF Kleinraming war mit 3 Fahrzeugen und 27 Mann 2 Stunden in Einsatz die FF Sierning mit 1 Fahrzeug und 2 Mann

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2018-10-20 Wandertag, Einsatz und Kameradschaftsabend

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Trotz der eher bescheidenen Wetterlage, ließen wir uns nicht davon abhalten, unseren alle 2 Jahre stattfindenden Wandertag abzuhalten. Unter dem Motto "Wo wohnt eigentlich der Kommandant" gingen wir vom Feuerwehrhaus über die Schachnersiedlung Richtung Putznsiedlung. Dort wurden wir mit einem frischen selbstgebackenen Brot und gekühlten Getränken versorgt. Diese gemütliche Pause wurde aber durch einen plötzlichen Einsatz unterbrochen. Alarmiert wurden wir zu einer Fahrzeugbergung bei der Laudermühle gegenüber vom Sägewerk Hanger. Bei Forstarbeiten ist dem Anrufer, der selbst ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Dietach ist, ein Traktor auf die Seite umgekippt. Wegen der ungünstigen Lage auf der anderen Bachseite, mussten wir die Ramingtalstraße zwischen Küpplmühle und Steyr Mannlicher sperren. Eine Umleitung wurde mittels abgestellter Lotsen über Kürnberg eingerichtet. Mit Hilfe unserer Seilwinde am RLF und unseres Greifzuges konnten wir den Traktor, problemlos und ohne zusätzliche Schäden zu verursachen, wieder aufrichten. Nach dem Herstellen der Einsatzbereitschaft folgte der letze Termin des heutigen Tages, nämlich unser Kameradschaftsabends bei der Familie Beinhackl. Dort ließen wir diesen feuerwehrintensiven Tag gemütlich ausklingen.

 

Personenrettung am Damberg

Eigentlich sollte es ein entspannter Abend werden. Das Kommando fand sich kurz vor 18:00 Uhr im Feuerwehrhaus ein um den runden Geburtstag (70er) unseres Kameraden Ratzberger Leopold zu feiern. Doch das ganze Vorhaben musste nach hinten verschoben werden. Um 17:50, als sich die meisten Kameraden des Kommandos bereits im Feuerwehrhaus eingefunden haben, wurden wir zu einem Einsatz mit Stichwort Personenrettung alarmiert. Alarmiert wurden die Feuerwehren St. Urlich, Kleinraming und Ebersegg. Einsatzadresse war das Landgasthof Eckhard in St. Ulrich. Beim Eintreffen stellten wir aber fest, das der Einsatzort am Forstweg Richtung Dambergwarte war. Ein Mann wurde bei Forstarbeiten von einem Baum getroffen und schwer verletzt. Die Rettungskräfte waren bei unserem Eintreffen bereits vor Ort. Die Rettungskräfte konnten den Mann stabilisieren und mit der Hilfe der Feuerwehr in das Rettungsfahrzeug tragen. Danach wurde der Verletzte ins LKH geliefert. Die ausgerückten Feuerwehren konnten danach einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

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